Der Fachverband Elektromedizinische Technik, in dem 
Hersteller elektromedizinischer Geräte und Anlagen
aktiv mitarbeiten, vertritt die Interessen der
medizintechnischen Industrie auf den Gebieten
Wirtschaft, Technik und Normung gegenüber den
politischen Entscheidungsträgern und dem gesellschaftlichen Umfeld.
Auf europäischer Ebene beteiligt sich der Fachverband an dem Branchenverband COCIR.
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Oktober 2011
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Auf der Homepage des ZVEI Fachverbandes können Sie die Informationen zum Thema Schutz vor schädlicher Software in Medizintechnik und Krankenhaus-IT herunterladen und den Link zu dieser Information auch speichern und ggf. weitergeben. Mit Mitarbeiter des AK MICS (Medical IT & Communication Systems) haben diese Information für Servicetechniker, Vertriebsmitarbeiter und auch Mitarbeiter im Krankenhaus, Arztpraxen erstellt.
Sie können das Dokument unter diesem Link öffnen, auch gerne speichern und den Link ggf. auch weiterleiteten.
Es liegt auch eine englisch sprachige Version dieses Informationsschreibens vor. Unter diesem LINK können Sie anschauen, speichern, drucken.
Auf dem dem Youtube-Kanal des Deutschen Röntgen-Museums in der Röntgenstadt Remscheid-Lennep finden Sie ein aktuelles Video über das neu aufgebaute Museum.
In der traditionsreichen Tuchmacherstadt Lennep wurde Wilhelm Conrad Röntgen 1845 geboren. Der Spross einer Tuchmacherfamilie verbrachte hier seine ersten Lebensjahre. 1895 entdeckte er in Würzburg die Strahlen, die heute die ganze Welt als Röntgenstrahlen kennt. Röntgens Arbeit revolutionierte nicht nur die gesamte medizinische Diagnostik und bereitete den Weg für viele hochtechnologische Anwendungen. Der geniale Physiker, Entdecker, Forscher und Träger des ersten Nobelpreises für Physik ist eine Leitfigur interdisziplinären und kreativen Quer-Denkens. Das Deutsche Röntgen-Museum wurde 1932 eröffnet und 2006 von einem wissenschaftlichen Spezialmuseum zu einem lebensnahen Themenmuseum kreativen Forschens und erlebnisreichen Entdeckens umgestaltet. Die neue mehrschichtige und mehrsprachige Aufarbeitung der Themen reicht von populärwissenschaftlich bis fachspezifisch; vom Mikro- bis zum Makrokosmos; von Forscherpfaden für Kinder bis hin zu multimedialen Datenarchiven. Ein Besucherlabor, ein Kino, Gastronomie, ein Museumsshop und Wechselausstellungen machen das Museumserlebnis rund. Nicht nur schauen und staunen, sondern aktiv und interaktiv selber ausprobieren und experimentieren, sich auf die Spuren Röntgens zu begeben, heißt hier die Devise.
http://www.youtube.com/watch?v=_E680ehmt3E
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Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist heute eine wichtige klinische Applikation, anhand derer sich Gewebekontraste sehr gut darstellen lassen. Daher wird das Verfahren speziell für Untersuchungen von Weichteilen, Gehirngewebe, Rückenmark und Bandscheiben angewandt. MRT ist seit seiner Einführung vor mehr als 30 Jahren mittlerweile ein unerlässliches Instrument im medizinischen Alltag. Vor allem bei der Krebs-Diagnose und Früherkennung bietet die MRT heute die sicherste Methode, da Sie ohne ionisierende Strahlung für den Patienten auskommt.
Der MRT-Fachkreis im ZVEI hat einen fortgeschrittenen Entwurf der nun überarbeiteten "EMF-Richtlinie" zur Kenntnis genommen und einer Erstbewertung unterzogen. Im Artikel 3.4 wird die von der MRT-Fachwelt seit Jahren geforderte Ausnahme formuliert. Der ZVEI begrüßt diese Änderung gegenüber der ursprünglichen Richtlinie ausdrücklich. Hierdurch ist gewährleistet, dass - Patienten eine bestmögliche und sichere Diagnose erhalten, - moderne Therapieformen, wie z.B. minimal invasive Eingriffe, uneingeschränkt unterstützt und weiterentwickelt werden können, - notwendige Forschung innerhalb der EU uneingeschränkt möglich ist.
Der ZVEI kennt die Position der EMF-Expertengruppe "Elektromagnetische Felder am Arbeitsplatz" beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und den Vorschlag zu einem alternativen Grenzwertkonzept. Dieses Grenzwertkonzept schränkt die Anwendung der MRT gegenüber den oben formulierten Freiheiten leider wieder ein. Dennoch halten wir den vorgelegten Bericht für ein wichtiges Papier für die weitere Diskussion in Deutschland, aber auch in Europa.
Die angepassten Grenzwerte im niedrigen Frequenzbereich (<10Hz) für die MRT-typische Anwendungen in einer kontrollierten Umgebung sind ein wichtiges Signal, auch für die Gesundheitsversorger. Sie lösen einen Großteil der Probleme bei MRT-Anwendungen, nämlich die mögliche Überschreitung von induzierten Körperströmen bei Bewegung im statischen Magnetfeld. Dadurch werden die meisten Untersuchungen in der klinischen Routine praktikabel.
Das Konzept der erhöhten Grenzwerte in kontrollierter Umgebung bei höheren Frequenzen kommt jedoch nicht konsequent zur Anwendung. In der Folge wären gerade innovative MRT-Anwendungen bei bestimmten medizinisch notwendigen Eingriffen kaum bzw. gar nicht möglich und die Anwesenheit von Begleitpersonen z.B. bei Kindern oder Notfallpatienten rechtlich erschwert. Die Notwendigkeit des Aufenthaltes von klinischem Personal im MRT-Untersuchungsbereich erklärt sich dadurch, dass die MRT-Bildgebung nicht nur rein diagnostisch, sondern auch zur Steuerung für minimal-invasive Eingriffe, Biopsien, Drainagen etc. eingesetzt wird. Letzteres bedingt die Anwesenheit von interventionell tätigen Radiologen, Medizinisch-Technische Assistenten, u.U. auch Anästhesisten direkt am Patienten während der laufenden Untersuchung im oder am MRT-System.
Vom herausragenden Bildkontrast bei der „MRT-Durchleuchtung“ profitieren die Patienten von Eingriffen, die bei alternativer Bildführung mit Röntgen, CT oder Ultraschall schwierig oder gar nicht möglich wären. Und die interventionell tätigen Anwender selbst können u.U. Ihre eigene Dosisbelastung reduzieren. Da unserer Meinung nach Gesetzgeber, Anwender und Hersteller gleichermaßen das Ziel haben, Gefährdungen beim Personal und Patienten zu vermeiden, möchten wir dies weiter diskutieren und bieten daher dem zuständigen Bundesarbeitsministerium (BMAS) gerne den Dialog an, wenn es um die weitere Diskussion der überarbeiteten EMF-Richtlinie sowie deren nationale Umsetzung geht.
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Erstmalig wurde das E-HEALTH-COMPENDIUM Telemonitoring veröffentlicht. Ein Jahrbuch, dass sich zum Ziel gesetzt hat, bestehende Telemonitoring Projekte und Anwendungen strukturiert darzustellen.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.e-health-com.eu/startseite/.
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Eine zunehmende Anzahl von Medizinprodukten, speziell bildgebende Verfahren, sind dafür ausgelegt, elektronische Informationen mit anderen Geräten, einschließlich anderer Medizinprodukte auszutauschen. Hierzu wird in der Regel das Informationstechnologie-Netzwerk (IT-Netzwerk) des Krankenhauses genutzt, das auch Daten allgemeinerer Art überträgt.
Zur Einbindung von Medizinprodukten in die IT-Netzwerke des Klinik-Umfeldes gibt es bislang wenig Standards. Die Einbindung eines Medizinproduktes oder anderer Komponenten in ein IT-Netzwerk ist eine Aufgabe, die bei der Bewertung der Funktionalität berücksichtigt werden muss.
Um unnötige Risiken für den Betrieb des Krankenhausnetzwerkes zu vermeiden, kann ein Risikomanagement-Prozess vor jeder Veränderung der Netzwerkstruktur durchgeführt werden. Wie dieser Risikomanagementprozess zweckmäßigerweise durchzuführen ist, erläutert die internationale Norm IEC 80001-1 (Anwendung von Risikomanagement auf IT-Netzwerke mit Medizinprodukten). Ein Normenentwurf liegt bereits vor. Diese Norm ist seit 27. Oktober 2010 publiziert. Bitte beachten: diese Norm ist nicht harmonisiert, näheres dazu in der FAQ Liste.
Mit diesem Link können Sie die aktuelle Liste (Ver. 28.02.2011, Rev. 3) der FAQ zur Umsetzung der IEC 80001-1 einsehen und herunterladen. Eine englischsprachige Version der Revision 2.1 finden Sie unter diesem Link. Sie können weitere Fragen an die
Email-Adresse wenzel(at)zvei.org senden; die Fragen werden im Redaktionskreis bearbeitet und ggf. beantwortet. Die Fragen und Antworten werden dann in der aktualisierten FAQ-Liste veröffentlicht.
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Fortsetzung und Bilanz der bisherigen Studien erstmals im Internet veröffentlicht
Beim diesjähringen Innovationsforum Medizintechnik in Berlin ist die Internetseite http://www.einsparpotenzial-medizintechnik.de/ online gegangen. Die Homepage zeigt anhand zahlreicher Produktbeispiele verschiedenster Anwendungsgebiete, dass innovative Medizintechnik kein Kostentreiber ist, sondern dabei helfen kann, im Gesundheitswesen Kosten einzusparen. So können beispielsweise durch moderne Operationsmethoden und Therapiemöglichkeiten Operations- und Liegezeiten verkürzt und Heilungsprozesse beschleunigt werden. Dies schont nicht nur die Patienten, sondern führt auch zu einer Reduktion von Personal- oder Materialkosten.
Die neue Internetseite resultiert aus der Studienreihe „Das Einsparpotenzial innovativer Medizintechnik im Gesundheitswesen“, die auch von den Industrieverbänden SPECTARIS und ZVEI in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Berlin und der internationalen Unternehmerberatung Droege & Comp. herausgegeben wurde. In drei Studien wurde dabei anhand von mehr als 30 Produktbeispielen ein Einsparpotenzial durch moderne Medizintechnik in Höhe von über 2,7 Milliarden Euro ermittelt.
„Die neue Website zeigt übersichtlich, aktuell und für jeden Interessierten zugänglich, welchen Beitrag innovative Medizintechnik für die Qualität und die Effizienz in der Gesundheitsversorgung leistet und welche Hürden die Realisierung des Einsparpotenzials behindern.“, so Sven Behrens, Geschäftsführer von SPECTARIS. Durch den Einsatz der innovativen Produkte könnten sowohl der Patient als auch der Geldbeutel der Krankenhäuser und -kassen profitieren. Zu oft stießen diese jedoch auf gesundheitspolitische oder bürokratische Hürden. Dabei zeige die Kosten-Nutzen-Analysen der Studien, dass der Anschaffungspreis eines Produktes alleine keine Aussage über die Wirtschaftlichkeit einer Investition erlaube.
Das gibt die Elektroindustrie für Marketing aus!
Die Firmen der Elektroindustrie geben für das Marketinginstrument "Messen und Ausstellungen" mehr als zwei Fünftel ihres Marketingbudgets aus.
Gesundheitswirtschaft als Stabilitätsanker stärken